Major: Valenzuela kämpft mit einer Verletzung

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Beim zweiten Major des Jahres scheitert Neo-Profi Albane Valenzuela am Cut. Auf dem höchst anspruchsvollen Aronimink Golf Platz nahe Philadelphia blieb sie nach zwei Runden neun über Par. Allerdings plagt sie seit einiger Zeit eine Verletzung.

Als Amateurin hat die 22-jährige Genferin mit Einladungen schon alle Majors bei den Frauen bestritten. Überall schaffte sie es mindestens einmal ins Finalwochenende. Für die KPMG Women's PGA Championship qualifizierte sich Albane Valenzuela nun erstmals selber, dies aufgrund der aktuellen Geldrangliste auf der amerikanischen LPGA. 
Zusätzliche Einnahmen gab es für die Neo-Proette diesmal allerdings nicht. Valenzuela war mit einer birdiefreien 75-er Karte oder fünf über Par ins Turnier gestartet. Im zweiten Durchgang lief es kaum besser. Mit Start auf Loch 10 lag sie bei Halbzeit erneut fünf über Par für den Tag. Am Ende resultierte eine 74-er Runde. Trotz der leichten Resultatverbesserung fiel Valenzuela im stark besetzten Major-Feld damit aus den ersten 90 heraus. 
Allerdings kämpfte sie nicht nur mit dem Platz, sondern auch mit einer Verletzung. «Seit ein paar Wochen fühle ich mich stark eingeschränkt. Dies mit Schmerzen vom Hals über die rechte Schulter bis in die Finger. Schon am Turnier Anfang Oktober habe ich mir überlegt aufzugeben, diesmal war ich wieder nahe dran», sagt Valenzuela nach dem frühzeitigen Aus.  
Wegen den gesundheitlichen Problemen reist sie in den nächsten Tagen zu einem Spezialisten in New York. «Danach werde ich den Rest der Saison bestimmen.»
Für Valenzuela war das KPMG Women's PGA Championship der zehnte Event der laufenden Saison auf der amerikanischen LPGA in dieser Saison. Ihr bisher bestes Resultat war der 28. Platz beim Neustart nach der Corona-Pause im August, insgesamt fünf Mal hat sie den Finaleinzug verpasst.