Challenge Tour: Bestes Resultat für Rusch

image description
Mit insgesamt sechs unter Par gelang Benjamin Rusch bei der Northern Ireland Open das mit Abstand beste Resultat auf der diesjährigen Challenge Tour. Der Ostschweizer verpasste die Top-10 nur hauchdünn. 

Im Galgorm Spa & Golf Resort gewann der Amerikaner Tyler Koivisto seinen ersten Titel auf der Challenge Tour. Dies vorab dank der fabelhaften 62-er Runde oder acht unter Par im dritten Durchgang. Der Lipperswiler Benjamin Rusch war als Vierter in den Final gestartet, dies mit einem Gesamtscore von sechs unter Par. Mit der Par-Runde zum Schluss reichte es ihm zum 11. Schlussrang. Das ist beim fünften Turnier auf dieser Stufe immer noch das mit Abstand beste Resultat. Sein stärkstes Tagesergebnis gelang ihm ebenfalls in Runde drei. Mit sechs Birdies und zwei Schlagverlusten kam er auf dem Par-70 Parcours auf 66 Schläge.
«Insgesamt war es eine Superwoche für mich», kommentierte Rusch. «Der Platz war schwer, die Bedingungen ebenfalls, aber vor allem ab dem Tee habe ich sehr konstant abgeschlagen», fügt er an. Vor allem in Runde zwei und drei habe er sehr gut gespielt. «Im letzten Durchgang kam ich zu wenig nahe an die Fahne. Aber auf dieses Resultat kann ich für die nächsten Turniere aufbauen.»
Als zweiter von vier Schweizer Profis hatte sich auch Mathias Eggenberger für den Final qualifiziert. Nach einem «Horrorstart» mit acht über Par steigerte er sich gleich um 13 Strokes. «Das war eine geniale Runde ohne Bogeys und ein gutes Comeback nach dem verpatzten Start», kommentierte Eggenberger die 65-er Karte. 
Am Finalwochenende lief es ihm dann allerdings wiederum nicht wie erwünscht. Schon bei Halbzeit der dritten Runde lag er sechs über Par. Mit einem guten Finish hielt er den Schaden halbwegs in Grenzen. In Durchgang vier hatte er vor allem auf den Backnine etwas Mühe. Nach vier Schlagverlusten innerhalb von sechs Löchern beendete er das Turnier aber mit seinem ersten Eagle zur 71-er Karte. Auch für Eggenberger ist der 55. Rang das bisher beste Resultat der stark verkürzten Saison auf der Challenge Tour.
«Die Woche war eine ziemliche Achterbahnfahrt», kommentiert Eggenberger.  Er sei froh, dass er sich nach der ersten Runde zurückkämpfen konnte. «Obwohl ich mir natürlich mehr erhofft hatte im Final».
Mit sechs, respektive sieben über Par sind Joel Girrbach und Raphaël de Sousa dagegen am Finaleinzug gescheitert.