Europa gewinnt den Solheim Cup 2019

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Mit 14,5 zu 13,5 gewinnt Europa den Solheim Cup in Gleneagles erstmals seit 2013. Suzann Pettersen, die von Captain Catriona Matthew per Wildcard ins Team geholt wurde, holte den entscheidenden Punkt hauchdünn im letzten Match am letzten Loch. 

Mit Punktgleichheit gingen beide Teams in den Finaltag, an dem die zwölf Einzel über Sieg oder Niederlage entscheiden mussten. Ein Favorit konnte nicht benannt werden. Zu ausgeglichen verliefen die vier Team-Sessions am Freitag und Samstag. Die USA hatte den Vorteil, dass ihnen als Titelverteidiger 14 Punkte in der Gesamtwertung gereicht hätten.

In der letzten Partie am Sonntagnachmittag duellierten sich Suzann Pettersen und Marina Alex. Und es ging um nicht weniger als den Titel beim Solheim Cup 2019. Bei einem Stand von 13,5 zu 13,5 und der Gewissheit, dass Europa einen ganzen Punkt benötigte, um sich gegen die US-Amerikanerinnen durchzusetzen, hatte Pettersen einen Birdie-Putt vor sich, der gleichbedeutend mit dem Sieg war. Die erfahrene Norwegerin, die von Catriona Matthew mit einer Wild Card ins Team geholt wurde, hatte ihre Nerven im Griff und lochte ein.

Als der Ball im Loch verschwand, brach die angespannte Stimmung in pure Ekstase aus. "Ich hatte die ganze Zeit Vertrauen in sie", so die Kapitänin über Pettersen, die zwischen November 2017 und der Bekanntgabe der Captain’s Picks nur zwei Turniere bestritt. "Das ist der schönste Sieg meiner Karriere, keine Frage. Mit diesem Team um einen herum. Das geht nicht besser." Der Finaltag begann äußerst vielversprechend für die Europäerinnen, die drei der ersten vier Matches für sich entschieden. Neben Georgia Hall und Celine Boutier, die bereits an den ersten beiden Tagen als unschlagbares Team drei Punkte holten, gewann auch Carlota Ciganda ihr Einzel.