LET-Access: Neues Finalturnier in LaLargue

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Vom 4. bis 6. Oktober spielen die besten 60 Proetten der LET-Access-Series erstmals ein Finalturnier. GOLFSUISSE sprach mit Robin Bader, dem erst 23-jährigen General Direktor von LaLargue über die Ziele des Turniers und über die Zukunft des Clubs. 

Im März 2018 hatte die französische Firma Groupe Peterson Normil die Aktien der Betreibergesellschaft von LaLargue ausserhalb von Basel gekauft. Geplant ist unter anderem ein Hotel mit 50 Zimmern. «Sobald die Baubewilligung vorhanden ist, starten wir», sagt Robin Bader, der für die neuen Eigentümer als General Direktor amtet. Man rechne damit, im September mit dem Bau zu beginnen, innerhalb eines Jahres soll das Hotel direkt beim Clubhaus zur Verfügung stehen. Geplant sind Investitionen von gut 12 Millionen Franken, rund 2 Millionen Franken davon sollen in den 18-Loch Platz fliessen. «Zusammen mit Architekt Jeremy Pern haben wir einen Massnahmen-Katalog erstellt, den wir in den nächsten Jahren umsetzen wollen», erläutert Bader auf eine entsprechende Frage. 

Rominger aktuell einzige Schweizerin
Kurzfristig wartet eine andere «Challenge» auf den jungen Direktor. «Wir wollen uns öffnen und organisieren in den nächsten drei Jahren jeweils das neue Finalturnier der LET-Access-Series bei uns», erläutert Bader zum grossen Engagement im europäischen Frauengolf. Aktuell ist aus Schweizer Sicht bloss Caroline Rominger für das Finalturnier qualifiziert, die Entscheidung fällt allerdings erst nach dem letzten regulären Turnier der Serie.
Mit einem solchen Final-Event könne man die Golferinnen und Golfer in Europa auf das neue Resort aufmerksam machen. Auch für das eigene Team sei das Turnier eine Art «Test» für andere grosse Events. Das Golfturnier selber wird durch die Genfer Agentur Pitch&Play organisiert, genau gleich wie etwa die Lavaux, Neuchâtel und Bossey Ladies Championship auf der LET-Access. Die Verantwortlichen von LaLargue kümmern sich unter anderem um das Rahmenprogramm, die ganze Restauration, aber auch um zusätzliche Sponsoren.
Das Preisgeld beträgt 80 000 Euro, das ist rund doppelt soviel wie bei einem normalen Turnier auf dieser Stufe. Bader rechnet mit einem Budget von bis zu 300 000 Franken pro Austragung. «Im Moment suchen wir noch einige freiwillige Helfer, aber wir sind zuversichtlich, diese noch zu finden bis das Turnier startet», sagt Bader. Aktuell zählt der Club rund 350 Mitglieder. «Interessenten müssen keinen Eintrittsgebühren oder Aktien kaufen, wer kennen nur noch den Jahresbeitrag von 2200 Euro», erläutert der General Direktor die aktuelle Lage.
Schon seit diesem März können die Mitglieder und Gäste ein modernes Spa mit Hammam, Sauna und Fitness-Center benützen. Seit Oktober 2018 ist zudem bereits das dritte Restaurant eröffnet. Le Mulligan verspricht eine hochstehende Gastronomie, im früheren Clubhaus beim 9-Loch-Platz gibt es zusätzlich ein «Snack-Restaurant» und man habe auch die Akademie deutlich ausgebaut, erläutert Bader ein Teil der Verwandlung von einem Golfclub in ein Golf & Wellness Resort.