KJUS geht an Acushnet

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Der Schweizer Spezialist für hochwertige Ski- und Golfkleider will schneller wachsen. Mehrheitsaktionär Didi Serena verkauft deshalb KJUS an die amerikanische Gruppe um Titleist, FootJoy und Scotty Cameron.

Vor allem in den USA sei man im Golfsektor schon gut aufgestellt, für das Geschäft in Asien und im Internet brauche es aber zusätzliche Ressourcen, sagt Didi Serena der die Firma vor 18 Jahren zusammen mit dem norwegischen Skistar Lasse Kjus gegründet hat. Mit dem Verkauf an die Acushnet Holding könne man eigenständig bleiben, gleichzeitig aber von den Vorteilen eines «gossen Players» profitieren, begründet Serena. 
KJUS sei profitabel und er habe längere Zeit nach einer guten Lösung gesucht, ergänzt der gebürtige Bündner. Die Firma beschäftigt weltweit rund 120 Leute, gut die Hälfte davon am Hauptsitz im zugerischen Hünenberg. Sohn Nico leitet von dort aus die gesamte Ski Sparte, sein zweiter Sohn Sven verantwortet die ganze weltweite Lieferkette. 
Ganz frisch ist der «Einsatz» von Open-Sieger Shane Lowry. Der Ire fragte die Firma erst kurz vor dem Turnier nach der Regenkleidung mit dem diskreten «K» als Logo. «Eine bessere Gratiswerbung hätten wir uns nicht wünschen können», freut sich Serena über das Regenwetter in Nordirland. Übrigens setzen auch Phil Mickelson und Zach Johnson auf die «Schweizer» Qualität, ohne dass sie dafür Geld erhalten.