Gaston Barras – Walliser, Weltbürger und «Monsieur Golf»

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Charme, Wille und Sturheit machten aus dem Sohn eines Meisterkäsers aus Crans-Montana eine international anerkannte Persönlichkeit. Ein neues Buch beleuchtet die ausserordentliche Karriere von Gaston Barras.

«Meinen Sinn für das ‘Geschäften’ habe ich von meinem Grossvater, von meiner Mutter Josette und der Starrköpfigkeit der Barras geerbt», sagt Gaston Barras (89) im Rückblick auf sein erfolgreiches Leben. Gründer und Besitzer der erfolgreichen Immobilienfirma Agence Barras, ehemaliger Gemeindepräsident, Schweizer Sportförderer im Jahr 2000, Präsident des Golf Club Crans-sur-Sierre und der ASG (heute Swiss Golf) gilt er in der Schweiz als «Monsieur Golf» schlechthin.
Das auf französisch geschriebene Buch von Sylvie Doriot Galofaro ist nicht nur die Erfolgsgeschichte eines Jungen aus den Walliser Bergen, der auszog, um die Welt zu erobern, sondern auch ein Internationales «Who is Who» aus Politik, Kultur und Sport. Das Vorwort stammt übrigens von Alt-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, einer Cousine von Barras. Gesellig und weltoffen, war er befreundet mit unzähligen Persönlichkeiten, Königen, Politikern, Musikern, Schauspielern oder Golf-Ikonen wie Jack Nicklaus oder Severiano Ballesteros. Hauptsächlich dank seiner Initiative und seines Netzwerks ist das European Master von Crans-Montana zu einem der grössten Sport-Event der Schweiz geworden.  
 
 
Gaston Barras - Un destin à Crans-Montana et dans le monde
Edition Slatkine, Genève, 2019