Delegiertenversammlung der ASG: Neue Statuten, neuer Namen

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Die Delegierten des Schweizerischen Golfverbandes sagten mit grosser Mehrheit Ja zu den neuen Statuten. Ebenso klar war die Zustimmung zum neuen Namen «Swiss Golf» und den drei vorgeschlagenen neuen Vorstands-Mitgliedern. 



Verbands-Präsident Reto Bieler zeigte sich nach der Delegiertenversammlung in Bern erleichtert über die deutlichen Ergebnisse. «Mit den neuen Statuten und dem Einbezug der Public Golf Organisationen ASGI und Migros ist ein grosser, wichtiger Schritt getan.» Die intensiven Verhandlungen und die vielen Gespräche mit den Clubs erlaubten nun eine gemeinsame Zukunft für den Schweizer Golfsport. Ein Antrag auf «Nicht-Eintreten» wurde vom Golfclub Lugano an der DV zurückgezogen.
Die Änderung der Statuten umfasst unter anderem auch einen neuen Namen. Aus der bisherigen «Association Suisse de Golf» wird ab sofort «Swiss Golf». Dies im Einklang mit der Dachorganisation «Swiss Olympic» und sehr vielen anderen Verbänden wie «Swiss Tennis» oder «Swiss Volley». Ganz neu ist der Name des Golfverbandes allerdings nicht. Schon bei der Gründung vor 117 Jahren hiess er «Swiss Golf Association».

Tiefere Beiträge
Ende 2018 zählte «Swiss Golf» 89236 Mitglieder, das sind gut 2500 weniger als ein Jahr zuvor. Allerdings fehlen in der offiziellen Statistik die rund 3000 Golferinnen und Golfer, welche eine Migros Golfcard ohne Verbandsbeitrag benutzt haben. «Dank der Einigung mit den beiden Public Golf Organisationen werden wir diese schon im laufenden Jahr wieder bei uns begrüssen können», sagt Swiss Golf Präsident Reto Bieler. Die Delegierten stimmten auch dem Antrag des Vorstandes zu, den Verbandsbeitrag von 85 auf 70 Franken pro Aktiv-Mitglied zu senken. 
 
Drei neue Köpfe
Ebenso unbestritten war die Wahl von drei neuen Vorstandsmitgliedern. Laut den gemeinsam erarbeiteten Lösungsvorschlägen soll jeweils ein Vertreter der beiden Public Golf Organisationen in den Vorstand gewählt werden. Das wird allerdings nicht in den Statuten geregelt, die Wahl findet «ad personam» statt. Franz Szolansky (ASGI) und Thomas Busin (Migros) wurden ebenso klar ins Führungsgremium gewählt, wie Jan Driessens vom Golfclub Lausanne. Driessens engagierte sich schon bisherin der Kommission Golfanlagen & Nachhaltigkeit.