Golfclub Appenzell

Club

Mit seiner Lage in unverbauter, freier Natur, geprägt von typischen Streusiedlungen, einer Ansammlung alter Bauernhäuser, oft mit Schindeln verkleidet. Direkt oberhalb des Spielgeländes thront der Säntis, höchste Erhebung des Alpsteingebietes, eines der schönsten Faltengebirge der Alpen. Was aber die ganze Sache erst richtig aufregend macht, sind die pointiert gezeichneten Grüns. Auf der Strecke dominiert das tiefe Tobel, der beim Zielangriff auf das 3. überflogen werden muss und auch beim Drive am 6., zumindest für die Herren, im Wege steht. Eine Kamera zeigt dem Spieler die freie Fahrt an. Die zweite Hälfte gestaltet sich unaufgeregter, der Pulsschlag sinkt. Doch in ihr ist das interessanteste Loch untergebracht, das 13. ein Par 5 mit scheinbar mehr Wasser als Gras. Geschickt wurde der bestehende Teich in den Knick dieses Doglegs miteinbezogen, das Rinnsal im guten zweiten Schlagbereich macht es erst recht spannend. Aber es ist das Inselgrün, das letztlich den Adrenalinspiegel steigert.